Tierkot bestimmen – Vergleichstabelle für Marder, Ratte, Katze, Fuchs, Igel und mehr | IREPELL

Tierkot bestimmen: Welches Tier war das? (Vergleichstabelle 2026)

Land TirolAustria – Industry at its bestCES Innovation Award 2023 Honoree
Bestimmungshilfe · Aus der Werkstatt in Söll, Tirol

Tierkot bestimmen: Welches Tier war das?

Servus aus Tirol! Du hast etwas gefunden – am Dachboden, im Beet, auf der Terrasse. Größe, Inhalt und Fundort verraten das Tier in unter einer Minute: mit Vergleichstabelle für 13 Tiere, Größen-Grafik und Entscheidungsbaum.

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Die drei Fragen, die alles klären
  1. Wie groß? Unter 1 cm deutet auf Mäuse, 1–2 cm auf Ratten, ab 5 cm auf größere Tiere.
  2. Was ist drin? Fell und Knochen sprechen für Marder oder Fuchs, Obstkerne für Waschbär oder Marder, gar nichts Erkennbares für Katze oder Hund.
  3. Wie liegt er? Vergraben heißt Katze. Offen und erhöht heißt Reviermarkierung (Marder, Fuchs). An einer festen Stelle gehäuft heißt Latrine (Waschbär, Siebenschläfer).
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Die große Vergleichstabelle

Alle häufigen Verursacher im DACH-Raum auf einen Blick – sortiert von klein nach groß. Jäger sagen übrigens „Losung“ dazu, gemeint ist dasselbe.

Tierkot im Größenvergleich0 cm2 cm4 cm6 cm8 cm10 cm1-€-Münze 2,3 cmMaus3–8 mmFledermaus*5–10 mmSiebenschläfer5–10 mmKaninchenKugel ~1 cmReh*1–1,5 cmRatte1–2 cmIgel*3–6 cmKatze2–8 cmWaschbär5–8 cmFuchs5–8 cmDachs5–10 cmMarder8–10 cm* geschützt bzw. kein Schädling – nur zur Bestimmung
Zum Abschätzen ohne Lineal: Eine 1-Euro-Münze hat 2,3 cm Durchmesser.
Tier Größe Form & Inhalt Wie er liegt
Maus 3–8 mm Reiskorngroß, schwarz, matt, spitz Verstreut, viele einzelne Körner
Fledermaus* 5–10 mm Wie Mäusekot, zerfällt aber trocken zu glitzerndem Staub Häufchen unter dem Hangplatz, an Fassade und Fensterbank
Siebenschläfer 5–10 mm Länglich, dunkel, leicht gebogen Feste Latrine am Dachboden, Mai–Oktober
Kaninchen / Hase ca. 1 cm / 1,5–2 cm Runde, trockene Kugeln aus Pflanzenfasern Viele Kugeln auf Rasen und im Beet
Reh* 1–1,5 cm Bohnenförmig, eine Seite spitz, schwarzbraun glänzend In Haufen, am Gartenrand und unter Obstbäumen
Ratte 1–2 cm Spindelförmig, dunkelbraun bis schwarz, glänzend wenn frisch In Häufchen entlang fester Laufwege
Igel* 3–6 cm Bleistiftdick, schwarz glänzend, voller Käferteile Offen auf Rasen und Terrasse
Katze 2–8 cm Glatt, wurstförmig, keine erkennbaren Reste Vergraben, mit Scharrspuren
Waschbär 5–8 cm Wurstförmig, oft mit Obstkernen Feste Latrine, immer dieselbe Stelle
Fuchs 5–8 cm Spitz ausgezogenes Ende, Haare und Knochen Erhöht auf Wegen – sehr strenger Geruch
Dachs 5–10 cm Weich, oft mit Regenwurm- und Insektenresten In selbst gegrabenen Napf-Gruben
Marder 8–10 cm Spiralig gedreht, Fell, Knochen, Kerne Offen und erhöht als Reviermarke
Hund ab 5 cm Groß, weich, ohne Wildtier-Reste Offen auf Wegen und Wiesen
* Nur bestimmen, nicht vertreiben: Igel sind geschützte Nützlinge, Fledermausquartiere stehen unter strengem Schutz, und das Reh gehört dem Jagdrecht. Kot wegräumen, Tier in Ruhe lassen – bei Fledermäusen hilft die Naturschutzbehörde weiter.
Tierkot Bilder im Größenvergleich: Mäusekot, Hausrattenkot und Wanderrattenkot neben einer 1-Euro-Münze
Die häufigste Frage im Haus: Maus oder Ratte? Mäusekot 0,3–0,8 cm, Hausratte 1–1,5 cm, Wanderratte 1,8–2 cm.
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Tier erkannt? Dann ist der nächste Schritt entscheidend.Ein einmal markiertes Revier wird wieder angesteuert – oft schon in derselben Woche. IREPELL vergrämt Marder, Ratten, Mäuse, Katzen, Waschbären, Füchse und Hunde chemiefrei und per App gesteuert.
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Tierkot bestimmen nach Aussehen

Kein Lineal zur Hand? Dann hilft der Blick auf das, was auffällt. Das sind die acht Bilder, die uns am Telefon am häufigsten beschrieben werden:

Kleine schwarze Köttel wie Reiskörner

Hart und spitz → Maus. Zerbröselt zu glitzerndem Staub → Fledermaus. Gesammelt an einer Stelle → Siebenschläfer.

Runde Kugeln oder „Bohnen“

Erbsengroße trockene Kugeln → Kaninchen. Größer und abgeflacht → Feldhase. Glänzende Bohnen im Haufen → Reh.

Kot mit Kernen

Gedreht, einzeln, erhöht → Marder (im Sommer voller Kirschkerne). In einer Latrine → Waschbär. Mit spitzem Zipfel und strengem Geruch → Fuchs.

Kot mit Haaren und Knochen

Spiralig gedreht, 8–10 cm → Marder. Spitz ausgezogen, 5–8 cm, riecht stechend → Fuchs. Beides sind Reviermarken – sie liegen dort, wo man sie sieht.

Schwarz glänzend, bleistiftdick

Mit schimmernden Käferpanzern → Igel. Ein gutes Zeichen: Der frisst dir die Schnecken weg. Wegräumen genügt.

Weiß oder mit weißer Kappe

Weiße Spritzer → Vögel. Dunkles Würstchen mit weißer Spitze → Eidechse. Durchgehend weißgrau und bröselig → alter Fuchs- oder Hundekot, ausgebleicht.

Glatt, stinkt, halb verscharrt

Katze. Die Scharrspuren daneben sind der Beweis. Mehr dazu in Katzen vertreiben.

Weich, breiig, mit Wurmresten

In einer kleinen selbst gegrabenen Mulde → Dachs. Er legt richtige Latrinen-Gruben an, meist am Grundstücksrand.

Steinmarder – sein Kot ist spiralig gedreht und enthält Fell, Knochen und KerneWaschbären im Garten – sie legen feste Latrinen an

Bestimmung nach Fundort

Oft führt der Ort schneller zum Ziel als die Größe. Wo hast du ihn gefunden?

Dachboden

Groß und gedreht → Marder. Kleine Latrine, nur im Sommer → Siebenschläfer. Reiskorngroß und verstreut → Mäuse. Spindelförmig 1–2 cm → Ratten. Im Detail: Kot im Dachboden bestimmen.

Beet & Sandkasten

Vergraben mit Scharrspuren → Katze. Trichterförmige Grablöcher daneben → Dachs. Kugeln zwischen abgefressenem Salat → Kaninchen.

Keller & Schuppen

Fast immer Nager: Mäuse (klein, verstreut) oder Ratten (1–2 cm, in Häufchen entlang der Wände).

Terrasse & Mülltonne

Latrine an fester Stelle plus umgekippte Tonne → Waschbär. Strenger Geruch, erhöht abgelegt → Fuchs. Schwarz glänzend mit Käferteilen → Igel.

Motorraum & Carport

Gedrehter Kot plus Bissspuren an Kabeln → Marder. Das ist der teuerste Fall – hier lohnt schnelles Handeln.

Garten & Rasen

Groß und weich ohne Wildtier-Reste → Hund. Mit Fell und Knochen, erhöht abgelegt → Fuchs oder Marder. Bohnen im Haufen → Reh.

Fensterbank & Fassade

Krümel, die zu Staub zerfallen → Fledermaus-Quartier darüber. Weiße Spritzer → Vögel. Beides kein Fall für ein Gerät.

Holzstoß & Komposthaufen

Ratten- oder Mäusekot an den Rändern – und damit auch der Grund, warum Katze, Marder und Fuchs vorbeischauen.

Rattenkot auf Dachbodenbrettern – spindelförmige Köttel entlang der Laufwege
Typisches Bild im Schuppen oder am Dachboden: Köttel entlang der Laufwege statt wild verstreut – das spricht für Ratten. Nachts auch etwas gehört? → Geräusche im Dachboden

Entscheidungsbaum: in 3 Schritten zum Tier

Wer es lieber systematisch mag – so gehen wir am Telefon vor, wenn uns jemand ein Foto beschreibt:

In 3 Schritten zum Tier1 · Wie groß ist er?unter 1 cmMaus · Fledermaus1–2 cmRatte · Reh · Haseab 3 cmweiter mit 2 ↓2 · Was steckt drin?Fell · KnochenMarder · FuchsKerne · SchalenWaschbär · Mardernichts / KäferKatze · Hund · Igel3 · Wie liegt er?vergrabenKatzeoffen, erhöhtMarder · FuchsLatrineWaschbär · DachsZwei von drei Merkmalen reichen fast immer.
Größe grenzt ein, Inhalt trennt Räuber von Allesfressern, die Lage entscheidet.
Der teuerste Fundort
Marderkot im Motorraum? Dann tickt die Uhr.

Laut GDV wurden 2024 rund 252.000 Marderschäden an kaskoversicherten Pkw in Deutschland reguliert – bei 157 Mio. Euro Aufwand, also rechnerisch gut 600 Euro je Fall. Der Marder kommt zurück, weil das Revier markiert ist. IREPELL setzt genau dort an: KI-gesteuerte Frequenz-Variation statt immer gleichem Signal – das wirkt der Gewöhnung entgegen.

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Die häufigsten Verwechslungen

Sechs Paare sorgen für fast alle Fehlbestimmungen – mit dem jeweils entscheidenden Unterschied:

Verwechslung Der entscheidende Unterschied
Ratte oder Maus? Reine Größenfrage: Maus 3–8 mm, Ratte 1–2 cm. Mäusekot ist matt, frischer Rattenkot glänzt. → zum Vergleich
Marder oder Katze? Marderkot ist gedreht, enthält Fell und Knochen und liegt offen. Katzenkot ist glatt und vergraben.
Marder oder Fuchs? Beide mit Haaren und Kernen. Marder: gedreht, 8–10 cm, gern erhöht auf Mauer oder Stufe. Fuchs: spitzer Zipfel, stechender Geruch, mitten am Weg.
Siebenschläfer oder Maus? Der Siebenschläfer legt eine feste Latrine an und ist nur von Mai bis Oktober aktiv – Mäuse verteilen ihren Kot und sind ganzjährig da.
Fledermaus oder Maus? Fingerprobe mit Handschuh: Fledermauskot zerfällt zu glitzerndem Staub, Mäusekot bleibt hart.
Igel oder Katze? Igelkot glänzt schwarz, zeigt Käferteile und liegt offen. Katzenkot ist matt-braun, ohne Reste und meist verscharrt.

Frisch oder alt? So liest du das Alter

Die zweitwichtigste Frage nach dem „Wer?“ ist das „Wann?“. Ein zehn Jahre alter Marderhaufen am Dachboden ist ein Putzjob. Ein frischer ist ein Mitbewohner.

Alter Aussehen Was es heißt
Stunden bis 2 Tage Dunkel, feucht-glänzend, weich, riecht deutlich Tier ist aktuell aktiv
Einige Tage Matt, fester, Oberfläche wird heller Regelmäßiger Besuch wahrscheinlich
Wochen bis Monate Grau, hart, bröselig, teils weißlich oder mit Schimmel Alt – Praxistest machen
Der Praxistest, der nie lügt: Alles sauber entfernen (siehe unten), die Stelle merken oder ein Blatt Papier hinlegen – und am nächsten Morgen nachsehen. Liegt wieder etwas da, weißt du mehr als nach jeder Bestimmungstabelle. Am Dachboden hilft zusätzlich eine dünne Spur Mehl: Pfotenabdrücke verraten die Laufwege.

Sicher entfernen – die Grundregeln

Unabhängig vom Tier gilt: In Wildtierkot können Krankheitserreger und Parasiteneier stecken. Vier Regeln, die immer gelten:

  1. Niemals trocken kehren oder saugen. Dabei wird Staub aufgewirbelt und eingeatmet – das ist der Hauptrisikoweg.
  2. Vorher anfeuchten. Mit Wasser oder Desinfektionsmittel besprühen, kurz einwirken lassen, dann feucht aufnehmen.
  3. Handschuhe, bei größeren Mengen zusätzlich FFP2-Maske. Besonders in geschlossenen Räumen wie Dachboden oder Keller.
  4. Verpackt in den Restmüll – nicht auf den Kompost. Danach Hände gründlich waschen.

Welche Risiken mit welchem Tier verbunden sein können

Tier Mögliche Erreger Übertragungsweg
Maus (v. a. Rötelmaus) Hantaviren Eingeatmeter Staub aus Kot und Urin
Ratte Leptospiren, Salmonellen Kontakt mit Urin, Kot, verunreinigtem Wasser
Katze Toxoplasma gondii, Spulwürmer Hand-Mund-Kontakt, v. a. Sandkasten und Beet
Fuchs Fuchsbandwurm Eier über Hände oder ungewaschenes Bodenobst
Waschbär Waschbärspulwurm Eier aus der Latrine – Kinder fernhalten

Die Tabelle nennt Möglichkeiten, keine Wahrscheinlichkeiten – die allermeisten Funde bleiben folgenlos, wenn man die vier Regeln einhält. Schwangere und Kinder sollten die Reinigung jemand anderem überlassen. Quellen siehe unten.

Warum uns das in Tirol beschäftigt

Anita bei der Endmontage von IREPELL in der Werkstatt in Söll, Tirol

Neulich am Hof eines Freundes oberhalb von Söll: eine kleine Latrine hinterm Holzstapel, immer dieselbe Stelle. Er war sich sicher, es sei eine Katze. War es aber nicht – Obstkerne im Kot, also Waschbär. Zwei Wochen später lag die Mülltonne umgekippt im Hof.

Genau solche Fälle sind der Grund, warum wir IREPELL gebaut haben. Entwickelt und endmontiert wird bei uns in Söll – Anita setzt jedes Gerät von Hand zusammen und prüft es, bevor es in den Karton geht. Kein anonymes Massenprodukt, sondern etwas, hinter dem Namen stehen.

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Detail-Ratgeber pro Tier

Du weißt jetzt, welches Tier es war? Dann geht es hier ins Detail – mit Bildern, Einordnung und dem passenden Vorgehen:

Tier bestimmt – was jetzt?

Die Bestimmung ist der erste Schritt. Der zweite ist die Frage, ob überhaupt gehandelt werden muss – und die Antwort fällt je nach Tier unterschiedlich aus.

Tier Handeln? Der passende Ratgeber
Marder Ja, zügig – Dämmung und Kabel Marder vertreiben
Ratte Ja, sofort – Hygiene, Meldepflicht je nach Gemeinde Ratten vertreiben
Maus Ja – Vorräte und Kabel Mäuse vertreiben
Katze Bei Sandkasten und Beet Katzen vertreiben
Waschbär Ja – Latrine und Dachschäden Waschbären vertreiben
Fuchs Bei Kindern, Hühnern, Haustieren Fuchs vergrämen
Dachs Bei Grabschäden – nur sanft vergrämen Dachs vertreiben
Siebenschläfer Nur sanft vergrämen, streng geschützt Siebenschläfer vertreiben
Hund Gespräch, Zaun, Vergrämung Hunde fernhalten
Igel · Fledermaus · Reh Nein – wegräumen genügt —

Zuerst das Kostenlose. Futterquellen wegräumen, Mülltonnen sichern, Einstiege am Dach schließen, Äste zurückschneiden, die markierte Stelle gründlich reinigen. Das löst einen guten Teil der Fälle bereits.

Rechtliches im Blick behalten. Siebenschläfer und Dachs sind in DACH besonders geschützt – fangen und töten ist tabu, sanftes Vergrämen bleibt erlaubt. Beim Marder fällt Fangen oder Erlegen unter die Jagdausübung, Schonzeiten sind Ländersache. Vergrämen ist in allen Fällen der saubere Weg.

Bleibt das Tier trotzdem, gilt derselbe Grundsatz wie überall: Hausmittel und Geräte mit einem gleichbleibenden Signal wirken meist nur ein paar Tage, weil sich die Tiere daran gewöhnen. Länger hält ein Reiz, den sie nicht berechnen können.

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IREPELL.one arbeitet mit KI-gesteuerter Frequenz-Variation und HD-Predator-Sound – unter anderem gegen Marder, Waschbär, Fuchs, Dachs, Katzen, Hunde, Ratten, Mäuse, Mücken, Motten, Ameisen und Schaben. Multi-Sensorik erkennt Bewegung, Temperatur, Licht und Feuchte, dazu 360° Shield, Stroboskoplicht, App-Steuerung, OTA-Updates sowie Akku- oder Netzbetrieb. Reichweite: bis zu 250 m² im offenen Raum · im verbauten Wohnbereich ca. 150 m².

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Häufige Fragen

Wie erkenne ich, von welchem Tier der Kot stammt?

Über drei Merkmale: Größe (unter 1 cm Mäuse, 1–2 cm Ratten, ab 5 cm größere Tiere), Inhalt (Fell und Knochen bei Marder und Fuchs, Obstkerne beim Waschbär) und Lage (vergraben bei der Katze, erhöht als Reviermarke bei Marder und Fuchs).

Welches Tier macht kleine schwarze Köttel?

Reiskorngroß, spitz und fest: Mäuse. Gleich groß, aber zwischen den Fingern zu glitzerndem Staub zerfallend: Fledermäuse. Etwas größer und an einer festen Stelle gesammelt: Siebenschläfer. Ab 1 cm und spindelförmig: Ratten.

Welcher Tierkot enthält Kerne?

Vor allem Marderkot im Sommer und Herbst (Kirsch- und Zwetschkenkerne, Beeren) und Waschbärkot. Auch Fuchskot enthält im Herbst oft Obstreste. Der Unterschied: Marderkot ist gedreht und liegt einzeln erhöht, Waschbärkot sammelt sich in einer Latrine, Fuchskot hat ein spitz ausgezogenes Ende und riecht sehr streng.

Wie sieht Igelkot aus?

3–6 cm lang, etwa bleistiftdick, schwarz glänzend, an den Enden leicht zugespitzt – und bei genauem Hinsehen voller schimmernder Käferteile. Er liegt offen auf Rasen oder Terrasse. Igel sind geschützte Nützlinge: Kot wegräumen, Tier in Ruhe lassen.

Woran erkenne ich Fledermauskot?

Er sieht aus wie Mäusekot, zerbröselt aber trocken zwischen den Fingern zu feinem Staub mit glitzernden Insektenresten. Mäusekot bleibt hart. Typischer Fundort: unter dem Hangplatz, an der Fassade, auf der Fensterbank. Fledermausquartiere sind streng geschützt – bitte die Naturschutzbehörde oder eine Fledermausberatung kontaktieren.

Tierkot auf der Terrasse – welches Tier war es?

Schwarz glänzend mit Käferteilen: Igel. Gedreht, mit Kernen oder Haaren, gern auf einer Stufe oder dem Blumentopf: Marder. Streng riechend mit spitzem Ende: Fuchs. Immer dieselbe Ecke: Waschbär. Weiße Spritzer: Vögel.

Welcher Kot ist am Dachboden am wahrscheinlichsten?

Marder (8–10 cm, gedreht), Siebenschläfer (kleine Latrine, nur Mai bis Oktober), Mäuse (reiskorngroß, verstreut) oder Ratten (1–2 cm, in Häufchen). Wird es ab Oktober schlagartig ruhig, spricht das für den Siebenschläfer.

Wie erkenne ich, ob der Kot frisch ist?

Frischer Kot ist dunkel, feucht-glänzend und weich. Nach einigen Tagen wird er matt, heller und hart, nach Wochen grau und bröselig. Sicherer ist der Praxistest: alles entfernen, Stelle merken, am nächsten Morgen nachsehen. Liegt wieder etwas da, ist das Tier aktuell aktiv.

Ist Tierkot im Garten gefährlich?

In Wildtierkot können Krankheitserreger und Parasiteneier enthalten sein. Das Risiko lässt sich stark senken, indem du nie trocken kehrst oder saugst, vorher anfeuchtest, Handschuhe trägst und alles verpackt im Restmüll entsorgst.

Darf Tierkot auf den Kompost?

Nein. Im Hausgarten-Kompost werden die nötigen Temperaturen nicht erreicht, um Erreger und Wurmeier sicher abzutöten. Tierkot gehört verpackt in den Restmüll.

Kommt das Tier zurück, wenn ich den Kot entferne?

Reinigen allein reicht meist nicht. Marder und Füchse markieren ihr Revier, Waschbären und Siebenschläfer nutzen feste Latrinen – die Stelle bleibt attraktiv. Erst die Kombination aus gründlicher Reinigung, verschlossenen Einstiegen und Vergrämung bringt erfahrungsgemäß Ruhe.

Wirkt ein Gerät gegen mehrere Tierarten gleichzeitig?

IREPELL.one deckt 16 Tierarten ab und lässt sich per App auf die gefundene Art einstellen. Die Frequenzen variieren KI-gesteuert, was der Gewöhnung entgegenwirkt, die man von Geräten mit festem Dauerton kennt. Eine Wirkgarantie gibt es bei keinem Gerät – deshalb 30 Tage Geld-zurück.

Quellen & Hinweise
  1. Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber Hantavirus-Erkrankung, Leptospirose, Toxoplasmose, Echinokokkose
  2. Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): Marderschäden an kaskoversicherten Pkw 2024
  3. Bundesnaturschutzgesetz (DE), Naturschutzgesetze der Länder (AT), NHG (CH) – Schutzstatus Igel, Fledermäuse, Siebenschläfer
  4. Größenangaben: Mittelwerte aus Bestimmungsliteratur und eigener Beratungserfahrung – einzelne Funde können abweichen

Weiterführend: Marder vertreiben · Ratten vertreiben · Katzen vertreiben · Waschbären vertreiben · Tiervertreiber-Vergleich 2026

Hinweis: Allgemeine Informationen zur Bestimmung, keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Bedenken ärztlichen Rat einholen. Autor: IREPELL® Redaktion, Söll in Tirol · Stand: September 2026.

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