Verpiss-dich-Pflanze winterhart? So überwinterst du sie
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Stand: 1. Oktober 2026 · IREPELL® Redaktion, Söll in Tirol
Servus aus Tirol! Letzte Woche hat es bei uns in Söll zum ersten Mal Richtung Null gekühlt, oben am Wilden Kaiser lag der erste Zucker. Meine Nachbarin hatte im Mai vier „Verpiss-dich"-Pflanzen rund um ihr Gemüsebeet gesetzt, weil die Katze vom Nachbarhaus das Beet als Klo benutzt hat. Im Sommer war Ruhe – ob wegen der Pflanzen oder weil die Katze lieber im Schatten lag, sei dahingestellt. Jetzt stehen da vier braun-schwarze Stängel. Und die Katze? War gestern wieder da.

Die Pflanze geht ins Winterquartier – der Katzenschutz nicht.
IREPELL.one erkennt die Katze per Bewegungssensor und reagiert mit wechselndem Ultraschall, Fressfeind-Geräuschen und Stroboskoplicht – im Katzen-Modus, zwölf Monate im Jahr, ohne Chemie.
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- Ist die Verpiss-dich-Pflanze winterhart?
- Ab welcher Temperatur wird es kritisch?
- Drei Wege durch den Winter im Vergleich
- Überwintern in 6 Schritten
- Stecklinge: die günstigste Variante
- Die 5 häufigsten Fehler
- Katzen im Winter: warum das Problem jetzt erst losgeht
- Pflanze oder Gerät? Der ehrliche Vergleich
- FAQ
Ist die Verpiss-dich-Pflanze winterhart?
Nein. Die Verpiss-dich-Pflanze ist ein Markenname für eine Harfenstrauch-Sorte, botanisch Plectranthus caninus, im Handel oft noch als Coleus canina geführt. Die Art kommt aus den Trockengebieten Ostafrikas und Indiens. Dort kennt sie Hitze und Dürre, aber keinen Frost. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie deshalb eine Saisonpflanze: Sie wird nach den Eisheiligen gesetzt und stirbt mit dem ersten Frost – außer du holst sie rechtzeitig rein.
Dass sie so oft als „mehrjährig" verkauft wird, ist nicht falsch: Im Topf und frostfrei überwintert, kann dieselbe Pflanze mehrere Jahre alt werden. „Mehrjährig" heißt aber nicht „winterhart". Auf dem Gartenetikett steht meist klein „nicht frosthart" oder „Kübelpflanze" – das ist der entscheidende Hinweis.
Ab welcher Temperatur wird es kritisch?
| Temperatur | Was mit der Pflanze passiert | Was du tun solltest |
|---|---|---|
| über 15 °C | wächst, blüht, duftet bei Berührung | nichts – normale Pflege |
| 10–15 °C | Wachstum stoppt, Blätter werden fester | ideale Temperatur fürs Winterquartier |
| 5–10 °C | Blätter hängen, Duft lässt nach, Wurzeln nehmen kaum Wasser auf | spätestens jetzt einräumen |
| 0–5 °C | Zellschäden, Blätter werden glasig | Notfall – über Nacht abdecken oder sofort rein |
| unter 0 °C | Blätter schwarz, Triebe weich – die Pflanze ist meist verloren | Wurzelballen prüfen; oft hilft nur ein Steckling vom Vorjahr |
In Tirol und im Alpenvorland heißt das: Ende September bis Mitte Oktober muss die Pflanze rein. In milden Lagen (Rheintal, Wien, Bodensee) hast du bis Ende Oktober Zeit. Verlass dich nicht auf den Kalender, sondern auf die Nachttemperaturen – eine klare Nacht nach einem Hochdrucktag reicht.
Drei Wege durch den Winter im Vergleich
| Variante | Aufwand | Kosten pro Jahr* | Erfolgsquote | Für wen |
|---|---|---|---|---|
| Ganze Pflanze überwintern | mittel – heller, kühler Platz nötig, alle 2 Wochen kontrollieren | 0 € (nur Platz) | gut, wenn der Platz passt; schlecht im warmen Wohnzimmer | Wintergarten, kühles Treppenhaus, helle Garage mit Fenster |
| Stecklinge ziehen | gering – 20 Minuten im September, dann Fensterbank | 0 € | hoch – Stecklinge brauchen weniger Licht als die Mutterpflanze | alle, die wenig Platz haben |
| Jedes Jahr neu kaufen | keiner | 8–20 € pro Pflanze, 3–4 Pflanzen pro Beetseite → 30–80 € | 100 % – aber erst ab Mitte Mai wieder im Beet | alle ohne hellen Winterplatz |
*Preise aus Gartencentern und Online-Gärtnereien 2026, Richtwerte.
Verpiss-dich-Pflanze überwintern in 6 Schritten
So kommt die Pflanze durch den Winter
- Rechtzeitig ausgraben oder Topf einräumen – bevor die Nächte unter 8 °C fallen. Beetpflanzen mit großzügigem Wurzelballen in einen Topf mit durchlässiger Erde setzen.
- Um ein Drittel zurückschneiden – weniger Blattmasse heißt weniger Verdunstung und weniger Schädlingsfläche. Die Schnittreste sind gleich dein Stecklingsmaterial.
- Hell und kühl stellen – 10–15 °C, so viel Licht wie möglich. Ein kühles Schlafzimmerfenster, ein Wintergarten oder ein Treppenhausfenster sind besser als das warme Wohnzimmer. Dort vergeilt sie und wird anfällig.
- Sparsam gießen – Erde nur knapp feucht halten, nie staunass. Alle 10–14 Tage ein Schluck reicht meist. Nicht düngen.
- Alle zwei Wochen kontrollieren – Blattunterseiten auf Spinnmilben und Blattläuse, Erde auf Trauermücken. Befallene Triebe sofort abschneiden.
- Ab März langsam aufwecken – wärmer und heller stellen, mehr gießen, ab April leicht düngen. Raus erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai), vorher tagsüber abhärten.
Stecklinge: die günstigste Variante
Ehrlich gesagt ist das die Methode, die bei den meisten besser klappt als die ganze Pflanze. Ein Steckling braucht wenig Platz, kommt mit einer normalen Fensterbank zurecht und wächst im Frühjahr schneller an als eine zurückgeschnittene, überwinterte Mutterpflanze.
- Zeitpunkt: Ende August bis Ende September, solange die Pflanze noch wächst.
- Material: 8–12 cm lange, nicht blühende Triebspitzen. Untere Blätter entfernen, zwei bis drei Blattpaare bleiben.
- Bewurzeln: in einem Glas Wasser oder direkt in Anzuchterde. Im Wasser siehst du nach 10–20 Tagen die ersten Wurzeln. Hell, aber ohne pralle Sonne.
- Topfen: sobald die Wurzeln 2–3 cm lang sind, in kleine Töpfe mit magerer Erde. Über den Winter bei 12–18 °C auf der Fensterbank halten.
- Mengenplan: Pro Beetseite, die du im Frühjahr bepflanzen willst, drei bis vier Stecklinge – plus zwei Reserve.
Die 5 häufigsten Fehler beim Überwintern
- Zu spät reinholen. Eine einzige Frostnacht reicht. Lieber eine Woche zu früh als eine Nacht zu spät.
- Zu warm und zu dunkel. 22 °C im Wohnzimmer bei Novemberlicht – die Pflanze treibt lange, dünne Triebe und wirft Blätter ab.
- Zu viel gießen. Der häufigste Totalausfall. Im Winter braucht sie einen Bruchteil des Sommerwassers.
- Nicht zurückschneiden. Volle Blattmasse im Winterquartier = Spinnmilben-Paradies.
- Zu früh raus. Ein warmer Apriltag ist keine Garantie. Spätfrost im Mai gibt es in Tirol fast jedes Jahr.
Katzen im Winter: warum das Problem jetzt erst losgeht
Jetzt zum eigentlichen Punkt, den die wenigsten Gartenratgeber ansprechen. Die Verpiss-dich-Pflanze soll Katzen mit ihrem Geruch fernhalten – und selbst im Sommer ist dieser Effekt umstritten, weil der Duft nur bei Berührung frei wird und die Katze schlicht drum herum läuft. Ab Oktober steht die Pflanze aber ohnehin drinnen oder ist tot. Das Beet ist von Oktober bis Mai komplett ohne Schutz.
Und Katzen machen keine Winterpause. Sie verlagern nur ihre Plätze:
- Gefrorener Boden ist unattraktiv – dafür werden Hochbeete, Kiesflächen, Sandkästen und frisch abgedeckte Beete interessant, weil die Erde dort locker bleibt.
- Wärmequellen ziehen an: Motorhauben, Komposthaufen, Lüftungsschächte, die sonnige Hauswand. Wer im Winter Katzenkratzer am Auto findet, weiß warum – mehr dazu in Katze auf dem Auto.
- Markieren an Hauswand und Tür nimmt in der kalten Jahreszeit eher zu, weil Katzen näher am Haus bleiben – siehe Katze markiert Hauswand.
- Ab Februar/März beginnt die Rolligkeit, Kater wandern weiter und markieren intensiver. Genau dann ist die Pflanze noch Monate vom Beet entfernt.
Pflanze oder Gerät? Der ehrliche Vergleich
Beides hat seinen Platz. Die Pflanze ist schön, duftet im Sommer bei Berührung und kostet wenig. Als alleinige Katzenabwehr hat sie aber zwei Grenzen: den Winter und die Reichweite. Ein bewegungsaktivierter Vergrämer hat andere Grenzen – er braucht Strom oder einen geladenen Akku und einen Platz mit freier Sicht. Dafür arbeitet er in der Nacht im Januar genauso wie im Juli.
| Kriterium | Verpiss-dich-Pflanze | Bewegungsaktivierter Vergrämer (IREPELL.one) |
|---|---|---|
| Wirkung im Winter | keine – Pflanze steht drinnen oder ist erfroren | ganzjährig, bei Kälte am Netz betreiben |
| Wirkprinzip | Geruch, nur bei Berührung der Blätter | Bewegungssensor → wechselnder Ultraschall, Fressfeind-Geräusche, Stroboskoplicht |
| Reichweite | wenige Zentimeter rund um die Pflanze | bis 250 m² im offenen Raum, ca. 150 m² verbaut |
| Gewöhnung | Katze läuft außen herum | Reize wechseln per KI, dadurch kaum Gewöhnung |
| Pflege | gießen, überwintern, Stecklinge, jedes Jahr neu setzen | Akku laden oder Netzteil, App-Update |
| Kosten über 3 Jahre | ca. 90–240 € bei Neukauf (3–4 Pflanzen/Jahr), 0 € mit Stecklingen | 269 € einmalig, 2 Jahre Garantie |
| Für andere Tiere | nein | 16 Tierarten (Marder, Mäuse, Ratten, Waschbär, Hund …) |
| Für Mensch, Hund, Katze | unbedenklich | chemiefrei, kein Kontakt, vergrämt ohne zu verletzen |

IREPELL.one im Katzen-Modus
Das Gerät wartet, bis sich etwas bewegt – dann reagiert es mit wechselnden Ultraschall-Frequenzen, Fressfeind-Geräuschen und Stroboskoplicht. Für Menschen lautlos, für die Katze unangenehm, aber ungefährlich. Katzen-Modus in der App wählen, Richtung Beet oder Terrasse ausrichten, fertig.
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Aufstellung im Winter
- Gerät auf die Fläche richten, die die Katze jetzt nutzt – Hochbeet, Kiesstreifen, Sandkasten, Terrassenrand.
- Geschützt platzieren, zum Beispiel unter dem Dachvorsprung oder am Carport, nicht im Dauerregen oder unter der Schneekante.
- Bei Minusgraden am Netz betreiben – Akkus verlieren bei Kälte Kapazität.
- Katzen-Modus aktivieren, zwei Wochen laufen lassen, Verhalten beobachten. Parallel: Beet mit Reisig abdecken, Sandkasten nachts zudecken.
Die Pflanze überwintert drinnen. Dein Beet bleibt trotzdem katzenfrei.
IREPELL.one vergrämt Katzen im Winter wie im Sommer – chemiefrei, tierfreundlich, für Menschen lautlos. Wirkt es bei dir nicht, schickst du es innerhalb von 30 Tagen zurück.
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Häufige Fragen
Ist die Verpiss-dich-Pflanze winterhart?
Nein. Plectranthus caninus (Coleus canina) verträgt keinen Frost. In DACH stirbt sie im Freien mit der ersten Frostnacht. Überwintern geht nur frostfrei, hell und kühl bei 10–15 °C.
Bei welcher Temperatur muss die Verpiss-dich-Pflanze rein?
Spätestens, wenn die Nächte unter 8 °C fallen. In Tirol und im Alpenvorland meist Ende September bis Mitte Oktober, in milden Lagen bis Ende Oktober.
Kann ich die Verpiss-dich-Pflanze im Beet lassen und abdecken?
Nein. Vlies oder Reisig helfen bei leichtem Frost eine Nacht, aber nicht über einen Winter mit Dauerfrost. Die Wurzeln sterben im gefrorenen Boden ab.
Wie überwintere ich die Verpiss-dich-Pflanze richtig?
Rechtzeitig eintopfen, um ein Drittel zurückschneiden, hell und kühl bei 10–15 °C stellen, sparsam gießen, nicht düngen, alle zwei Wochen auf Schädlinge prüfen. Ab Mitte Mai wieder ins Freie.
Sind Stecklinge einfacher als das Überwintern der ganzen Pflanze?
Ja. 8–12 cm lange Triebspitzen im September im Wasserglas bewurzeln, dann in kleine Töpfe setzen und auf der Fensterbank bei 12–18 °C halten. Stecklinge brauchen weniger Platz und Licht als die Mutterpflanze.
Hält die Verpiss-dich-Pflanze Katzen im Winter fern?
Nein. Von Oktober bis Mai steht sie drinnen oder ist erfroren, das Beet ist in dieser Zeit ungeschützt. Katzen nutzen im Winter vor allem Hochbeete, Kiesflächen, Sandkästen und warme Plätze wie Motorhauben.
Was hält Katzen im Winter aus dem Garten?
Lockere Flächen abdecken (Reisig, Netz, Sandkastenabdeckung), Zugänge erschweren und ein bewegungsaktivierter Vergrämer, der ganzjährig arbeitet. Hausmittel wie Kaffeesatz oder Pfeffer verfliegen im Winterregen innerhalb von Tagen.
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Nicht nur entwickelt – auch produziert in Söll, Tirol.
Jedes IREPELL® läuft durch unsere Manufaktur im Tiroler Unterland. Endmontage und Funktionstest macht Anita – Stück für Stück. Und die Winter hier kennen wir aus eigener Erfahrung.