Marderschreck und Katzen: Warum unsere Katze bleiben darf

Tiroler Technik-Guide · Marderabwehr · 2026

Marderschreck und Katzen: Warum unsere Katze bleiben darf

Die meistgestellte Frage von Katzenbesitzern — und der Denkfehler, der dahintersteckt. Kurz gesagt: Es geht nicht darum, was ein Tier hört, sondern worauf es reagiert. Genau da liegt der Unterschied zwischen einem Billiggerät und einer artspezifischen Lösung.

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Vertreibt ein Marderschreck auch meine Katze? Bei einfachen Ultraschallgeräten: ja — sie senden ein breites Dauersignal, das pauschal jedes Tier vertreibt, das es wahrnimmt. Bei IREPELL®: nein, solange das Gerät im Marder-Modus läuft. Der Grund ist die artspezifische Reizsignatur: Frequenzmuster, Intervalle und Predator-Sounds sind auf die jeweilige Zielart abgestimmt. Eine Katze nimmt den Schall zwar wahr — er ist aber nicht auf sie gemünzt und löst bei ihr keine Fluchtreaktion aus. Erst wenn du in der App aktiv den Katzen-Modus wählst, wird sie zur Zielart.

16Tierarten — jede mit eigener Reizsignatur
1Modus aktiv zur Zeit — du entscheidest, wer gemeint ist
30Tage Rückgaberecht, falls deine Katze anders reagiert

Der Denkfehler: hören ist nicht vertrieben werden

Servus aus Tirol! Diese Frage kommt bei uns öfter als jede andere — und fast immer steckt dahinter dieselbe, völlig nachvollziehbare Annahme:

Die Annahme, die fast alle haben

„Meine Katze hört Ultraschall. Also wird sie von einem Ultraschallgerät auch vertrieben.“

Der erste Teil stimmt. Katzen hören bis in Bereiche um 60 kHz hinauf und damit deutlich höher als wir Menschen mit rund 20 kHz. Sie haben eines der breitesten Hörvermögen unter den Säugetieren, weil sie Nagetiere an deren hohen Rufen orten müssen.

Der zweite Teil ist der Denkfehler. Wahrnehmen und fliehen sind zwei verschiedene Dinge.

Denk an dich selbst: Du hörst am Bahnhof ein Dutzend Durchsagen. Wahrnehmen tust du alle. Aufstehen und loslaufen tust du bei genau einer — nämlich bei der, die deinen Zug betrifft. Das Signal muss nicht nur ankommen, es muss gemeint sein.

Bei Tieren funktioniert das ganz ähnlich, nur dass die „Adresse“ nicht in Worten steckt, sondern in der Signatur des Reizes.

Wie artspezifische Vergrämung funktioniert

Ein Reiz löst nur dann eine Fluchtreaktion aus, wenn er im Repertoire der jeweiligen Art als Bedrohung hinterlegt ist. Und dieses Repertoire ist bei jeder Art anders — es hat sich über die Evolution mit den jeweiligen Fressfeinden und Konkurrenten entwickelt.

Drei Bausteine machen die Signatur aus:

1. Der Predator-Sound

Jede Art hat ihre eigenen natürlichen Feinde. Was einen Steinmarder in Alarm versetzt, ist für eine Hauskatze biologisch bedeutungslos — und umgekehrt. Diese Rufe werden bei uns mit hohen Abtastraten wiedergegeben, damit sie nicht wie eine grobe Konserve klingen, sondern wie das echte Tier.

2. Das Frequenzmuster

Nicht eine feste Frequenz, sondern ein sich veränderndes Muster mit artspezifischen Sprüngen, Intervallen und Pausen. Genau diese Variation verhindert nebenbei den Gewöhnungseffekt, an dem einfache Geräte nach zwei bis drei Wochen scheitern.

3. Das Timing

Wann ein Reiz ausgelöst wird, ist Teil der Signatur. Die Multi-Sensorik erfasst Bewegung, Temperatur, Licht und Feuchtigkeit — das Gerät läuft nicht stur durch, sondern reagiert auf tatsächliche Annäherung im artspezifischen Aktivitätsfenster.

Der Kern in einem Satz: Ein Marder wird nicht vertrieben, weil ihm etwas zu laut ist, sondern weil er ein Muster erkennt, das für ihn Gefahr bedeutet. Deine Katze hört dasselbe Signal — für sie steht darin schlicht keine Botschaft.

Warum Billiggeräte das nicht können

Und jetzt der Vergleich, der die Sache klar macht. Ein Ultraschallgerät für 20 bis 40 Euro arbeitet grundlegend anders:

Einfaches Ultraschallgerät IREPELL® mit Modus-Wahl
Signal breites Dauersignal artspezifische Signatur
Zielart keine — trifft alles per App gewählt
Predator-Sounds keine ja, je Zielart
Frequenz konstant KI-gesteuert variierend
Auslösung Dauerbetrieb sensorgesteuert
Eigene Katze betroffen ja nein, im Marder-Modus
Wirkung nach 4 Wochen Gewöhnung bleibt
Woran du ein Breitband-Gerät erkennst: Es hat keine App, keine Modus-Wahl und keine Sensorik. Auf der Packung steht meist nur ein Frequenzbereich und eine Reichweite. Wenn nirgends steht, gegen welche Art es arbeitet, dann arbeitet es gegen alle — und damit auch gegen deine Katze.

Das ist übrigens der Grund, warum so viele Leute schlechte Erfahrungen mit „Ultraschall“ gemacht haben und dann pauschal sagen, das funktioniere nicht. Sie hatten ein Gerät ohne Adresse.

Der Modus entscheidet — nicht die Lautstärke

In der IREPELL-App wählst du die Zielart aus. Aktiv ist immer genau der Modus, den du eingestellt hast.

Eingestellter Modus Zielart Was mit deiner Katze passiert
Marder Steinmarder keine Fluchtreaktion — sie bleibt
Mäuse Nagetiere nicht auf Katzen ausgelegt
Waschbär Waschbär nicht auf Katzen ausgelegt
Katzen Katzen gemeint — dann geht sie weg
Automatik wechselnd bei Katzenbesitz nicht empfohlen
Der eine Fehler, den du vermeiden musst: Wenn du eine eigene Katze hast, lass die Automatik-Funktion aus und stell fix auf Marder. Die Automatik kann sonst in einen Modus wechseln, in dem deine Katze zur Zielart wird — und dann funktioniert das Gerät genau so, wie es soll, nur eben gegen den Falschen.

Klingt banal, ist aber der häufigste Grund für Verwirrung. Ein Gerät im Katzen-Modus vertreibt Katzen — das ist kein Fehler, das ist die Funktion.

Was das für dich konkret bedeutet

Die praktische Anleitung für Katzenhaushalte in vier Schritten:

  1. Modus fix auf Marder stellen. Nicht Automatik, nicht Mehrfachauswahl.
  2. Gerät dort platzieren, wo der Marder hereinkommt — Dachboden, Garage, entlang der Hausmauer. Nicht am Schlafplatz oder Futternapf deiner Katze, einfach weil das unnötig ist.
  3. Die erste Woche beobachten. Nutzt deine Katze ihre gewohnten Wege weiter? In aller Regel ja.
  4. Parallel abdichten. Kein Gerät ersetzt einen geschlossenen Einstieg. Öffnungen ab etwa 5 cm mit engmaschigem Draht sichern — das wirkt dauerhaft und stört ohnehin niemanden.
Der Nebeneffekt, den viele erst später bemerken: Weil deine Katze bleiben kann, bleibt auch ihre eigene Wirkung erhalten. Eine Katze, die den Dachboden regelmäßig durchstreift, hält ihn auch für Mäuse unattraktiv. Ein Breitband-Gerät hätte dir diese Verbündete vertrieben.

Trotzdem beobachten: Tiere sind Individuen

Und jetzt der Absatz, den man in Herstellerbroschüren selten liest — den wir aber für wichtig halten.

Die Reizsignatur ist auf die Zielart ausgelegt, und das funktioniert im Regelfall zuverlässig. Trotzdem gilt: Tiere sind keine Maschinen. Eine sehr scheue oder ältere Katze, eine Katze mit ungewöhnlicher Vorgeschichte oder eine, die generell auf neue Dinge im Revier empfindlich reagiert — die kann anders reagieren als der Durchschnitt.

Deshalb: Schau in den ersten Tagen hin. Achte auf

  • ob sie einen vorher gern genutzten Raum plötzlich meidet
  • ob sie in großem Bogen um eine bestimmte Ecke geht
  • ob sich ihr Schlafplatz ohne erkennbaren Grund verlagert
  • auffälliges Ohrenzucken in Gerätenähe
Und wenn doch etwas auffällt?

Dann gilt bei uns die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie ohne Diskussion. Wir wollen kein Gerät im Haushalt haben, das die eigene Katze belastet — das wäre für alle Beteiligten der falsche Verkauf.

Hunde, Nager und andere Mitbewohner

Hunde

Dieselbe Logik. Ein Hund hört bis etwa 45 kHz und nimmt das Signal wahr, ist aber im Marder-Modus nicht die Zielart. Beobachten gilt hier genauso — Hunde zeigen Unbehagen meist deutlicher als Katzen, du merkst es also schneller.

Nager als Haustiere

Hier sind wir aus Prinzip zurückhaltender. Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Ratten sind bei einigen unserer Modi selbst die Zielgruppe. Im Marder-Modus sind sie nicht adressiert — trotzdem raten wir dazu, das Gerät nicht im selben Raum wie ein Kleintiergehege zu betreiben. Nicht weil wir eine Wirkung erwarten, sondern weil ein Tier im Käfig nicht ausweichen kann, wenn doch etwas ist. Das ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Vögel

Ziervögel gehören ebenfalls nicht in denselben Raum — aus demselben Grund: eingesperrte Tiere haben keine Ausweichmöglichkeit.

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Servus aus Tirol
IREPELL® Redaktion · Söll

Die Waltraud aus dem Nachbardorf hat mich voriges Jahr angerufen: Marder am Dachboden, und daheim zwei Katzen. Sie war überzeugt, sie müsse sich entscheiden — entweder Marder weg oder Katzen glücklich.

Ich hab ihr erklärt, dass das gar nicht die Frage ist, und sie hat es probiert. Gerät am Dachboden, fix auf Marder gestellt, Automatik aus. Die Katzen sind weiterhin hinauf, wie eh und je — die eine schläft dort sogar am liebsten, weil es warm ist.

Und beim Marder war nach knapp zwei Wochen Ruhe. Was ich der Waltraud noch geraten hab: den Zimmermann kommen lassen und die Dachziegel am Ortgang richten. Denn ein zugemachter Einstieg ist immer noch die beste Versicherung — das Gerät sorgt dafür, dass in der Zwischenzeit nichts passiert.

Ein Gerät, das weiß, wen es meint

Marder raus, Katze bleibt. Modus per App wählen, 30 Tage risikofrei testen — und wenn deine Katze anders reagiert als erwartet, schickst du es zurück.

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  • Artspezifische Reizsignatur — du wählst die Zielart per App
  • 16 Tierarten hinterlegt, immer nur der eingestellte Modus aktiv
  • Patentierte 360°-Predator-Sound-Verteilung, hohe Abtastraten
  • KI-gesteuerte Frequenz-Variation — kein Gewöhnungseffekt
  • Multi-Sensorik: löst bei Annäherung aus, kein stures Dauersignal
  • Made in Tirol · CES Innovation Award 2023 · 30 Tage Rückgabe
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Häufige Fragen (FAQ)

Vertreibt ein Marderschreck auch meine eigene Katze?

Bei einfachen Ultraschallgeräten mit breitem Dauersignal: ja, weil sie keine Zielart kennen. Bei IREPELL® im Marder-Modus nicht — die Reizsignatur aus Predator-Sound, Frequenzmuster und Timing ist auf den Marder ausgelegt. Deine Katze nimmt den Schall wahr, er ist aber nicht auf sie gemünzt.

Heißt das, meine Katze hört gar nichts?

Nein, so würden wir das nicht sagen. Der Frequenzbereich liegt in ihrem Hörvermögen. Der Unterschied liegt in der Reaktion: Ein Signal, das keine artspezifische Bedrohungsbotschaft enthält, löst keine Fluchtreaktion aus. Hören und vertrieben werden sind zwei verschiedene Dinge.

Was passiert, wenn ich den Katzen-Modus einstelle?

Dann wird deine Katze zur Zielart und meidet den Bereich — das ist die vorgesehene Funktion für alle, die fremde Katzen aus dem Garten haben wollen. Wenn du eine eigene Katze hast, stell fix auf Marder und lass die Automatik aus.

Kann ich mehrere Modi gleichzeitig laufen lassen?

Aktiv ist immer der eingestellte Modus. Wenn du eine eigene Katze hast, wähl bewusst einen einzelnen Modus und verzichte auf die Automatik — sonst kann das Gerät in eine Betriebsart wechseln, in der deine Katze adressiert wird.

Warum haben viele Leute schlechte Erfahrungen mit Ultraschall?

Weil die meisten günstigen Geräte ein konstantes Breitbandsignal senden. Das trifft pauschal jedes Tier — inklusive der eigenen Haustiere — und verliert beim Marder nach zwei bis drei Wochen die Wirkung, weil er sich daran gewöhnt.

Was ist mit Hunden?

Dieselbe Logik: Ein Hund hört das Signal, ist im Marder-Modus aber nicht die Zielart. Hunde zeigen Unbehagen in der Regel deutlicher als Katzen — falls dir etwas auffällt, merkst du es schnell.

Und Kaninchen oder Hamster?

Hier raten wir aus Vorsicht dazu, das Gerät nicht im selben Raum wie ein Kleintiergehege zu betreiben. Nicht weil wir eine Wirkung erwarten, sondern weil ein Tier im Käfig nicht ausweichen kann. Dasselbe gilt für Ziervögel.

Muss ich trotzdem abdichten?

Ja, das raten wir immer. Ein geschlossener Einstieg ist der dauerhafteste Schutz und stört kein einziges Tier. Das Gerät sorgt dafür, dass in der Zwischenzeit — und an den Stellen, die du nicht verschließen kannst — nichts passiert.

Quellen & Hinweise

  1. NABU: Steinmarder — Verhalten, Fressfeinde und Sinnesleistungen
  2. Heffner & Heffner: vergleichende Hörbereiche von Säugetieren
  3. Bundesjagdgesetz (DE) / Landesjagdgesetze (AT) — Steinmarder als jagdbares Wildtier
  4. Hinweis: Angaben zu Hörbereichen sind Näherungswerte und variieren individuell. Reaktionen einzelner Tiere können vom Regelfall abweichen — deshalb die 30-Tage-Rückgabe.
  5. Transparenzhinweis: IREPELL® ist Hersteller des genannten Geräts IREPELL.one. Angaben zur artspezifischen Reizsignatur beruhen auf der eigenen Produktauslegung.

IREPELL® Redaktion · Söll in Tirol · Stand: August 2026
Made in Austria · CES Innovation Award 2023

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